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Geburtsdatum: 31.4.1932
Piet van der Jagt war viele Jahre lang Soldat beim Königlich Niederländischen Marineinfanteriekorps. Er trat 1947 in die Armee ein, und seine Dienstzeit endete 1955 mit einer ehrenhaften Entlassung. Unter anderem war er in Neu Guinea und im östlichen Teil der Insel Java stationiert.
Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war Piet erst acht Jahre alt und lebte im Ort Dokkum in Friesland. Zwei seiner Brüder waren damals bereits beim Militär – ein Bruder war Marineinfanterist, der andere beim Heer. Beide Brüder gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft.
Dokkum wurde 1945 durch polnische und kanadische Einheiten befreit. Mit diesem Ereignis verbinden sich für Piet besondere Erinnerungen, denn am selben Tag kehrten seine beiden Brüder aus der Kriegsgefangenschaft nachhause zurück.
Weshalb engagieren Sie sich für das Marshall-Museum?
„Im Mai 1997 wurde ich von einem pensionierten Brigadegeneral des Marineinfanteristenkorps angesprochen. Er fragte mich, ob ich nicht Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Fremdenführer im neuen Marshall-Museum hätte. Die Eröffnung des Museums selbst fand am 24. Mai 1997 statt, also exakt 50 Jahre nach Inkrafttreten des Marshallplans.“
Haben Sie eine persönliche Beziehung zu einem der Fahrzeuge des Museums?
„Aber sicher doch! Ich habe selbst mit vielen dieser Fahrzeuge gearbeitet. Sehen Sie, wir sind ein Museum für Logistik und weniger ein Museum für Kriegsgerät. Leider stellen Kanonen und andere Waffen dabei selbstverständlich einen Teil des Gesamtbildes dar.
Wir sind übrigens immer auf der Suche nach Veteranen, die eine Aufgabe als Fremdenführer in unserem Museum übernehmen möchten. Interessenten wenden sich bitte unter der Telefonnummer 0031 78 620 5888 an Army Cars Holland.“
Möchten Sie den Besuchern der Website etwas Besonderes mitteilen?
„Das Museum ist auch und gerade für junge Menschen interessant!“
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